Internetseite von Bernhard Weigl

Virtuelle Rekonstruktionen

(Sämtliche Bildrechte der nachfolgenden virtuellen Rekonstruktionen liegen beim Eigentümer dieser Internetseite).

Meine im Juli 2016 fertig gestellte Rekonstruktion des Erdstalls (Schratzelloch) bei Windischeschenbach. Die künstliche Höhle wurde beim Bau der Autobahn A93 entdeckt:

 

Die St. Ägidius-Kapelle in der Festungsruine Waldeck in der Oberpfalz. Die Kapelle macht natürlich nur einen kleinen Teil der Ruine aus. Ich denke das Bild verdeutlicht aber was hier für ein enormes Bauwerk verloren gegangen ist. Die Rekonstruktion erfolgte nach dem vorhandenen Grundriss und einem Plan von 1717.

 

Die Burg Parkstein Mitte des 18. Jahrhunderts:

Barockgarten der Friedrichsburg in Vohenstrauß:

Mitte des 18. Jahrhunderts wollte die Witwe des Herzogs von Sulzbach, Pfalzgräfin Eleonore Philippina, ihren Witwensitz in die Friedrichsburg in Vohenstrauß verlegen. Die Friedrichsburg ist ein beeindruckendes Renaissanceschloß. Eleonore Philippina wollte anscheinend einen eindrucksvollen Barockgarten anlegen lassen. Dieser wurde jedoch nie verwirklicht. Der Plan hierzu liegt jedoch noch heute im Staatsarchiv in Amberg. Meine nachstehende 3D-Rekonstruktion  hält sich soweit möglich an den Originalplan. Tatsächlich sollten hier 250 Bäume gepflanzt werden. Den runden Kreis inmitten der vier Quadranten am Schloss habe ich als Wasserbecken gedeutet. Ob dies wirklich so vorgesehen war, bleibt natürlich offen. Es war eine reizvolle Aufgabe etwas zu zeigen, dass nie verwirklicht wurde. Heute befindet sich auf dem Areal des vorgesehenen Schlossparks die Gartenmauer aus dem 16. Jahrhundert mit ihren drei Türmen und eine moderne Gärtnerei.

Und das ganze als Film (falls der Film nicht startet, einfach in eigenem Fenster öffnen):

https://www.youtube.com/watch?v=k82v9Da4ItM&feature=plcp

 

Unteres Tor der Stadt Weiden:

(siehe unter der Unterseite "Sonstige Aufsätze")

 

Galgen Typ Burglengenfeld:

Galgen sind glücklicherweise aus unserer Landschaft komplett verschwunden. Einst gehörten sie aber zum ganz normalen Landschaftsbild. Ein Reisender konnte alle paar Kilometer ein solches Bauwerk betrachten. Der Laie denkt bei einem Galgen meist an die einsäuligen Holzgalgen aus den Westernfilmen. In Wirklichkeit waren diese Bauten in Formen und Größen bei uns äußerst verschieden. Rund, eckig, mit drei Säulen, mit vier Säulen. In der Oberpfalz hat sich in Burglengenfeld tatsächlich der komplette Unterbau eines runden Galgens erhalten. Nur die drei Säulen und die Verbindungsbalken fehlen. Die nachfolgende 3D-Rekonstruktion dient zur Veranschaulichung wie der Burglengenfelder Galgen (und natürlich auch eine vielzahl anderer) einmal ausgesehen haben dürften. Die Zeichnung richtet sich nach den Originalmaßen. Die Landschaft ist nur als Staffage phantasievoll hinzugefügt. Ein makabres, aber kulturhistorisch doch sehr interessantes Thema.

Bilder Oben: Links der noch erhaltene Unterbau des Burglengenfelder Galgens und rechts meine virtuelle Rekonstruktion.

Als Film ist die Rekonstruktion hier zu sehen (falls der Film nicht öffnet, einfach in eigenem Fenster öffnen):

https://www.youtube.com/watch?v=N4FAC7Am6Ro&feature=plcp

Und noch eine Rekonstruktion des Burglengenfelder Galgens per Photoshop: